Ein Krippenschatz im „Himmelreich des Barock“
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Die große Barock-Krippe im Kloster Bonlanden ist neue Station auf der Oberschwäbischen Barockstraße. Damit rückt ein Krippenschatz in den Fokus, der über die Erzählung der Geburt Jesu im Stall von Bethlehem hinausgeht: Auf über 30 Metern entfaltet sich in einer Fülle von Szenen ein eindrucksvolles „Wimmelbild der Heilsgeschichte“.
16 mit dem Leben Jesu verbundene Stationen, über 350 Figuren, oberschwäbische Genreszenen und überraschende Details wie ein exotisches Nashorn machen die begehbare Krippenlandschaft zu einem besonderen Erlebnisort. Eingebettet ist sie in eine 160 Quadratmeter große Modellbaulandschaft, inszeniert vom renommierten Stuttgarter Ausstellungsexperten Milla & Partner. Besucherinnen und Besucher bewegen sich durch ein dichtes erzählerisches Panorama. Erläuterungstafeln bei jeder Station und Audioguides unterstützen dabei das Verständnis des dargestellten Geschehens.
Die Aufnahme der Krippe in die Oberschwäbische Barockstraße fällt in ein besonderes Jahr: 2026 feiert die traditionsreiche Kultur- und Ferienstraße ihr 60-jähriges Bestehen. Auf vier Routen verbindet sie barocke Klöster, Kirchen, Schlösser und weitere Erlebnisstationen in Oberschwaben, im Allgäu und am Bodensee bis in den Bregenzerwald. Auch Krippen gehören dazu. So führt die Route auch nach Oberstadion mit St.-Martinus-Kirche und Krippenmuseum.

Unerwartete Begegnungen in der Krippenwelt. Überraschende Details wie ein exotisches Nashorn machen die begehbare Krippenlandschaft zu einem besonderen Erlebnisort im Kloster Bonlanden. Bildnachweis: Oberschwaben Tourismus GmbH, Florian Trykowski
Die Krippe bildet den Auftakt zu weiteren Entdeckungen im Klosterareal. Am Übergang des Geländes zur oberschwäbischen Wiesenlandschaft wartet mit dem Garten „Mutter Erde“ ein blühender Ort voller Leben. Stauden, Kräuter, Obstbäume und Gemüsebeete säumen Wege, die zur Mitte führen: zum „Labyrinth des Lebens“ mit der Erdkugel in schützenden Händen. Ganz in der Nähe bezieht sich die Installation „Schwester Wasser“ auf ein weiteres Motiv aus dem Sonnengesang des heiligen Franziskus.
Zur Bonlander Gastlichkeit gehört auch das Café, das von der klostereigenen Konditorei mit den feinsten Gebäcken beliefert wird. Ob klassische Kuchen, farbenfrohe Torten oder individuell gestaltete Thementorten: In der Backstube entsteht alles von Hand mit viel Liebe zum Detail.
Wer länger bleiben möchte, findet im Haus San Damiano zwölf komfortable Doppelzimmer, deren Gestaltung die Leichtigkeit Umbriens nach Bonlanden holt. Warme Farben, Naturmaterialien und liebevolle Details erzählen von Franz von Assisi, Klara und dem Sonnengesang. Im ehemaligen Schulhaus Faustin Mennel verbinden sich moderne Tagungsräume, ein eleganter Ballsaal und Übernachtungsmöglichkeiten zu einem Ort für Seminare, Workshops, Gruppenaufenthalte und Feste.
Weitere Informationen: Kloster Bonlanden, Faustin-Mennel-Str. 1, D-88450
Berkheim-Bonlanden, Tel. +49 7354 884-168, tagungszentrum@kloster-bonlanden.de, www.kloster-bonlanden.de

