Im neuen Asisi-Panorama in Konstanzer Geschichte eintauchen

#BodenseeWest Konstanz

Manchmal reicht ein Perspektivwechsel, um Vertrautes neu zu entdecken: ein anderer Weg, ein neuer Blick, ein Moment des Innehaltens. Genau dazu lädt der westliche Bodensee 2026 ein. Zwischen sanftem See und markanten Vulkankegeln eröffnen sich neue Zugänge zur Region und ihrer Geschichte, etwa mit der Wiedereröffnung der Marienschlucht, mit Blicken in die Vergangenheit beim Stadtjubiläum „1200 Jahre Radolfzell“, im neuen Asisi-Panorama in Konstanz und auf dem neuen Radwegenetz im Landkreis Konstanz. Begegnungen werden bewusster und Teilhabe rückt stärker in den Fokus, unter anderem bei der Aktionswoche „Barrierefrei Westlicher Bodensee“. Ob auf dem Wasser oder auf zwei Rädern, in grünen Paradiesen, lebendigen Städten oder in stiller Natur: Neue Angebote ergänzen bewährte Klassiker und verbinden sich zu einem Jahr, das Offenheit, Genuss und gemeinsames Erleben in den Mittelpunkt stellt. Was es 2026 am westlichen Bodensee zu entdecken gibt, zeigen die folgenden Kurzmeldungen.

Zeugnisse aus dem Mittelalter: Das Konzilgebäude und das Münster in Konstanz. Im Frühjahr 2026 öffnet sich in der größten Stadt am Bodensee ein spektakuläres Fenster in die Vergangenheit: Das neue Asisi-Panorama erweckt das Konstanzer Konzil, das von 1414 bis 1418 stattfand, in einer facettenreichen Inszenierung zum Leben. Bildnachweis: MTK, Christoph Partsch

Im Frühjahr 2026 öffnet sich in der größten Stadt am Bodensee ein spektakuläres Fenster in die Vergangenheit: Das neue Asisi-Panorama erweckt das Konstanzer Konzil, das von 1414 bis 1418 stattfand, in einer facettenreichen Inszenierung zum Leben. In einem zylinderförmigen Neubau an der Schänzlebrücke entsteht ein rund 32 Meter hohes Rundbild, das den Blick tief ins spätmittelalterliche Konstanz lenkt. Auf etwa 600 Quadratmetern verdichtet das Panorama prägende Ereignisse und historische Figuren zu einem vielschichtigen Gesamtbild. Dabei wird eine fiktive Perspektive in der Konstanzer Altstadt eingenommen. So wird das Konzil, das einst zehntausende Menschen aus ganz Europa in die Stadt führte, räumlich und emotional erfahrbar. Auch architektonisch setzt das rund 50 Meter hohe Gebäude ein markantes Zeichen im Stadtbild. Seine Fassade folgt dem Prinzip der kinetischen Polychromie und verändert durch eine dreidimensional gefaltete Struktur aus farbigen Streckmetallelementen je nach Blickwinkel ihr Erscheinungsbild. Übrigens: Mit der Gästekarte BODENSEECARD WEST erhalten Ausstellungsbesucherinnen und -besucher eine Ermäßigung auf den Eintrittspreis.

Nach der Eröffnung ergänzt hoch über der Stadt außerdem ein Roof-Top-Restaurant mit rund 200 Sitzplätzen und Rundumsicht über den Bodensee bis zu den Alpen das Panorama-Erlebnis. Auch für Tagungen und besondere Anlässe entsteht hier ein außergewöhnlicher Ort mit Weitblick. www.panorama-konstanz.de

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